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Eiskalte Standaktion am Lindenplatz

Letzen Samstag habe ich am Lindenplatz in Altstetten zusammen mit dem Präsi der Städtischen Grünen, Markus Kunz, versucht, die Bewohner von unserer Politik zu überzeugen. Es war bitterkalt. Deswegen war die Aktion auch nicht grad ein Erfolgserlebnis. Für unsere Strassenmusikpetition habe ich grad mal fünf Unterschriften zusammengekriegt. Trotzdem wars Interessant und Lehrreich.
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Als grüner Santa durfte ich gestern Kinder und Erwachsene beschenken. Mit Äpfeln, Guetzli und Nüssen habe ich sie belohnt fürs "zu Fuss gehen" oder Velofahren. Weniger gut wegekommen sind die vielen Autofahrer, welche einem vor der Migros Lindenplatz die Atemluft versauen. Naja, wer nicht will, der hat gehabt. Die Reaktionen waren interessant für mich als Neu-Chlaus. Kinder haben offenbar einen enormen Respekt vor dem bärtigen Mann. Und Erwachsene, so meine Feststellung, nehmen die Wahlzeitung gerne an. (Aber nur wenn Sie einen Apfel dazu kriegen) Ist das eigentlich schon Wählerbestechung? :-)

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Gentech-Flyern vor der Migros Lindenplatz

Am Samstag war ich mit Bastien vor dem Migros am Lindenplatz Flyern für die Gentechabstimmung. Es war interessant zu spüren wie die Bevölkerung auf die Abstimmung eingestellt ist. Grundsätzlich ist der Samstagseinkäufer und die Samstagseinkäuferin nicht grad besonders politisch eingestellt, das war leicht festzustellen. Eigentlich möchten alle in Ruhe dem Konsum fröhnen. Doch wenn man auf die Konsumenten zugeht und sie mit "Gentechnik, Abstimmung nicht vergessen" abholt, wird plötzlich Interesse sichtbar. Viele haben bereits brieflich abgestimmt. Das wird einem auch grad mitgeteilt. Meistens zustimmend, zur Initiative natürlich, also zur "Sicherheitspause" vor dem grossen Gentecheinsatz. Einige, wenige stehen der Initiative auch ablehnend gegenüber, meinen Beobachtungen nache eher so der gesetzte Akademikertyp (subjektiv). Doch die meisten Leute stimmen der Initative zu und stehen der Gentechnik sehr skeptisch, abwartend oder sogar ablehnend gegenüber. Die SchweizerInnen mögens natürlich und unverändert, nicht manipuliert und angepasst.

Zum Thema war übrigens am Samstag ein interessanter und ausgesprochen ausgewogener Artikel im Magazin (leider nicht online).

Empfehlenswert ist, auch zum Thema, übrigens dieser Telepolis Artikel von Wolf-Dieter Roth:
Marken-Gene: Fortpflanzung als Urheberrechtsbruch und Patente auf Leben
US-amerikanische Unternehmen patentieren bislang frei verfügbare Pflanzen und wollen deren traditionellen Anbau verbieten:
Seit 1997 erhalten Firmen, insbesondere aus den USA, erstmals Patente auf Leben und schaffen einen in der Geschichte des geistigen Eigentums einmaligen Präzedenzfall. So knackten Großkonzerne den genetischen Code der gelben Bohne aus Mexiko, des südostasiatischen Basmatireises oder auch der peruanischen Maca-Pflanze. Die Pflanzen wurden de facto zum Eigentum der Multis. Diese Praxis zerstört die traditionellen lateinamerikanischen oder asiatischen Märkte und zwingt die Kleinbauern, für den Verkauf ihrer Produkte im Ausland Lizenzgebühren zu entrichten.
Foto: /files/images/blog/migros-lindenplatz.jpg
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