[ Wahlkampf ]
by Sandro Feuillet
@ 13.02.2006 12:24 CET
Herzlichen Dank an alle Albisrieder Bürger und Bürgerinnen, welche mich oder die Grüne Liste gewählt haben. 545 an der Zahl, ein beträchtlicher Erfolg für mich, wenn man denkt, dass ich ausschliesslich im Internet Wahlkampf (für mich) betrieben habe. Vom Zehnten Platz auf den achten vorgerückt auf der Liste, jedoch immernoch ohne Chance auf einen Sitz in dieser Legislatur.
Die
Jungen Grünen der Stadt Zürich freuen sich dafür über zwei neue Gemeinderäte, das ist doch ein Riesenerfolg.
Die Wahlen sind vorüber und deshalb wird dieses Blog nun bis auf weiteres nicht mehr aktualisiert. Ich schreibe weiterhin über Aktuelles zur Schweizer Politik, dies jedoch im
Politik Forum ignoranz.ch und über technisches in meinem
Webmaster Arbeitstagebuch.
Herzlichen Dank auch allen Lesern dieses Weblogs.
Heute Abend findet
im Sphères in Zürich eine Podiumsdiskussion mit drei Stadtratskandidaten statt. Anwesend sind:
- Bastien Girod (Junge Grüne)
- Gerold Lauber (CVP)
- Roger Liebi (SVP)
Infos dazu auf der
Homepage der Jungen Grünen.
Die Zürcher Lokalzeitung
Züri West hat mich und meine Vater zu unserem Wahlkampf im Allgemeinen und unsere verschiedenen Parteien (SP vs. Grüne) im Besonderen befragt und darüber
einen Artikel geschrieben. Der Artikel ist heute Donnerstag in die Briefkästen verteilt worden. Die Gratiszeitung darf leider nicht in Briefkästen mit "Keine-Werbung Klebern" verteilt werden, daher möchte ich den Artikel auf diesem Weg der Öffentlichkeit zugänglich machen:
Artikel "Wie der Vater so der Sohn" aus "Züri West" vom 12.01.2006 (PDF, 800kb)
Letzen Samstag habe ich am Lindenplatz in Altstetten zusammen mit dem Präsi der Städtischen Grünen,
Markus Kunz, versucht, die Bewohner von unserer Politik zu überzeugen. Es war bitterkalt. Deswegen war die Aktion auch nicht grad ein Erfolgserlebnis. Für unsere
Strassenmusikpetition habe ich grad mal fünf Unterschriften zusammengekriegt. Trotzdem wars Interessant und Lehrreich.

[ Wahlkampf ]
by Sandro Feuillet
@ 21.12.2005 12:40 CET
Die unabhängige Webseite
smartvote.ch bietet allen Wahlberechtigten eine einzigartige Hilfe an. Durch das Beantworten einiger Politischen Fragestellungen erhält der unentschlossene Wähler eine Liste an Wählbaren Politikern, die seinen Interessen am meisten entsprechen.
Mein Politisches Profil finden Sie
hier, das Resultat ist eine Interessenspinne, welche Sie hier sehen können:

Meine Positition in der politischen Landschaft ist demzufolge hier:

Keine grosse Veränderung zu
anderen derartigen Positionierungen.
Als grüner Santa durfte ich gestern Kinder und Erwachsene beschenken. Mit Äpfeln, Guetzli und Nüssen habe ich sie belohnt fürs "zu Fuss gehen" oder Velofahren. Weniger gut wegekommen sind die vielen Autofahrer, welche einem vor der Migros Lindenplatz die Atemluft versauen. Naja, wer nicht will, der hat gehabt. Die Reaktionen waren interessant für mich als Neu-Chlaus. Kinder haben offenbar einen enormen Respekt vor dem bärtigen Mann. Und Erwachsene, so meine Feststellung, nehmen die Wahlzeitung gerne an. (Aber nur wenn Sie einen Apfel dazu kriegen) Ist das eigentlich schon Wählerbestechung? :-)

[ Wahlkampf ]
by Sandro Feuillet
@ 22.11.2005 12:10 CET

Gestern Montag haben wir auf der Pestalozziwiese hundert Kerzen für die Strassenverkehrsopfer der Stadt Zürich angezündet und dabei Passanten über die grosse Zahl der Opfer informiert. Wie in
der entsprechenden Medienmitteilung zu lesen ist, lobhudelt sich der Stadtrat derzeit mit seiner Verkehrspolitik. Dass in Zürich 100 Menschen jährlich wegen direkten Folgen des Strassenverkehrs zu Tode kommen wird dabei getrost ignoriert.
Am Samstag war ich mit Bastien vor dem Migros am Lindenplatz Flyern für
die Gentechabstimmung. Es war interessant zu spüren wie die Bevölkerung
auf die Abstimmung eingestellt ist. Grundsätzlich ist der
Samstagseinkäufer und die Samstagseinkäuferin nicht grad besonders
politisch eingestellt, das war leicht festzustellen. Eigentlich möchten
alle in Ruhe dem Konsum fröhnen. Doch wenn man auf die Konsumenten
zugeht und sie mit "Gentechnik, Abstimmung nicht vergessen" abholt,
wird plötzlich Interesse sichtbar. Viele haben bereits brieflich
abgestimmt. Das wird einem auch grad mitgeteilt. Meistens zustimmend,
zur Initiative natürlich, also zur "Sicherheitspause" vor dem grossen
Gentecheinsatz. Einige, wenige stehen der Initiative auch ablehnend
gegenüber, meinen Beobachtungen nache eher so der gesetzte
Akademikertyp (subjektiv). Doch die meisten Leute stimmen der Initative
zu und stehen der Gentechnik sehr skeptisch, abwartend oder sogar
ablehnend gegenüber. Die SchweizerInnen mögens natürlich und
unverändert, nicht manipuliert und angepasst.
Zum Thema war übrigens am Samstag ein interessanter und ausgesprochen ausgewogener Artikel im Magazin (leider nicht online).
Empfehlenswert ist, auch zum Thema, übrigens dieser Telepolis Artikel von Wolf-Dieter Roth:
Marken-Gene: Fortpflanzung als Urheberrechtsbruch und Patente auf Leben
US-amerikanische Unternehmen patentieren bislang frei verfügbare Pflanzen und wollen deren traditionellen Anbau verbieten:
Seit 1997 erhalten Firmen, insbesondere aus den USA, erstmals Patente
auf Leben und schaffen einen in der Geschichte des geistigen Eigentums
einmaligen Präzedenzfall. So knackten Großkonzerne den genetischen Code
der gelben Bohne aus Mexiko, des südostasiatischen Basmatireises oder
auch der peruanischen Maca-Pflanze. Die Pflanzen wurden de facto zum
Eigentum der Multis. Diese Praxis zerstört die traditionellen
lateinamerikanischen oder asiatischen Märkte und zwingt die
Kleinbauern, für den Verkauf ihrer Produkte im Ausland Lizenzgebühren
zu entrichten.
Foto:
